Wien, 20. April 2017

Unter dieser Schlagzeile wurde unlängst eine Studie von CapGemini zu den IT-Trends 2017 veröffentlicht.
(Quelle: http://www.digitalbusiness-cloud.de/kommentar-ist-big-data-ein-ueberschaetzter-hype)

Der Studie zufolge haben 4 Prozent der Unternehmen eine und 14,3 Prozent mehrere Big-Data-Anwendungen im Einsatz. Damit gaben von den 148 Entscheidungsträgen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz weniger als im Vorjahr an, das Potential von Big Data mit Hilfe von Business Intelligence Lösungen zu nutzen.

Liest man die Studie genauer, stellt man fest, dass dieser statistische Rückgang unter anderem auf die Konsolidierung von Anwendungen und die Nutzung von Software-as-a-Service Lösungen von externen Anbietern zurückzuführen ist. Die Anzahl der Unternehmen, die sich konkret in Workshops und Pilotanwendungen mit dem Thema auseinandersetzen, hat jedoch zugenommen. Nur jeder sechste Befragte gibt mehr an, keine Nutzung von Big Data Anwendungen zu planen.

Digitalisierung und Nutzung der Daten sind zentrale Themen
Nach wie vor sind Unmengen von Daten in Unternehmen vorhanden, die nicht oder nur unter großem Aufwand analysiert und für die Unternehmenssteuerung genutzt werden. Die Zukunft von Unternehmen liegt in Digitalisierungskonzepten, die nicht zuletzt durch die Schlagworte Industrie 4.0 und Internet der Dinge (IoT) auf Konferenzen ständig thematisiert werden. All diese Entwicklungen haben eines gemeinsam – sie produzieren ständig große Datenmengen.

75 % aller CIOs gaben an, die Digitalisierung insgesamt im Unternehmen weiter auszubauen. 33,1 % der CIOs haben sich 2017 zum Ziel gesetzt die Informationsauswertung und –nutzung zu verbessern, um ca. 4 % mehr als im Vorjahr. Dafür stellen Business Intelligence Lösungen einen großen Pool an Methoden zur Verfügung. 

Bei der Umsetzung wird auf externes Know-how zurückgegriffen
Fast alle Anwender holen sich bei der Umsetzung von Big Data Konzepten Hilfe von außen. Dabei werden die Projekte meist mit externen Beratern aufgesetzt und später mit eigenen Ressourcen weitegeführt. Der Know-how-Transfer scheint laut Studie auch in der Praxis zu funktionieren, denn inzwischen kann fast jedes 10. Unternehmen seine Projekte in Eigenregie durchführen. Im vergangenen Jahr waren es nur halb so viele. Langfristig wollen die meisten Unternehmen das Know-how in den Bereichen Datenanalyse und -architektur im eigenen Haus aufbauen.

Big Data, aus der Digitalisierung und dem Geschäftsalltag gesammelte Daten zu analysieren und sinnvoll als Entscheidungsgrundlage zu nutzen wird in Zukunft eine der zentralen Herausforderungen sein. Nur wer das Potential der Daten ausschöpft, kann im globalen Wettbewerb erfolgreich sein.

Die Standard IT unterstützt Sie gerne dabei.

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